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"Am nächsten Morgen waren wir alle schon ganz gespannt, was uns in der Schule erwarten würde. Es sind wieder neue Kinder in unserem Alter nach Sleepy Village gezogen, was hieß dass sie höchstwahrscheinlich an unsere Schule und vielleicht auch in unsere Klasse kommen würden. In diesem Fall könnte man sie eventuell sogar überreden, in unser Team einzutreten. "Endlich sind wir nicht mehr die Neuesten!", scherzte Janus. Ich lächelte leicht, doch gerade war ich in Gedanken. Noch immer sorgte ich mich, was ich nur als Kapitän für unser Team tun könnte. Maik war heute Morgen motivierter denn je, auf seinem Gesicht erkannte man einen klaren Ausdruck maximaler Zufriedenheit. "Trainierst du heute weiter an deiner Technik?", fragte ihn Silver, worauf dieser nickte. Man konnte es ihm ansehen, dass er glücklich war eine Technik erlernt zu haben. Wie es aussah, motivierte er damit auch die anderen, mehr zu trainieren und Spezialtechniken zu erlernen. Die Busfahrt verging ziemlich schnell, und schon kamen wir an der Schule an. Wir sahen uns bereits um, ob wir neue Mitschüler entdeckten. In der Zwischenzeit stießen Melanie und Yukatahara zu uns. "Ich bin schon gespannt darauf, die neuen kennenzulernen...", meinte Melanie. Es ging uns allen so. Vor allem sah die Zukunft unseres Fußballclubs rosig aus. Die Chancen standen gut, dass er nun neue Mitglieder bekam. Mit positiven Erwartungen betraten wir das Klassenzimmer. Unser Lehrer kam schon bald in das Klassenzimmer und kündigte neue Mitschüler an. Die Gerüchte waren also alle wahr. In den Gesichtern aller war die Spannung deutlich erkennbar. Drei neue Schüler betraten die Klasse, wie das letzte Mal. Nur diesmal waren es drei Jungs. "Wie ihr seht", begann unser Lehrer euphorisch, "haben wir in letzter Zeit viele neue Mitschüler bekommen. Ich hoffen ihr werdet euch gut verstehen!" Und wieder glitt ein beinahe künstliches Lächeln über sein Gesicht. Wie das letzte Mal verließ er wieder das Klassenzimmer. Die drei sahen zunächst etwas schüchtern aus, doch dann stellten sie sich vor. Der erste sagte: "Ich heiße Atsuno Stern. Freut mich euch kennenzulernen." Als er darauf freundlich lächelte, hatte er meine Sympathie. Er wirkte sehr nett. Sein Blick wanderte durch die Klasse und fiel direkt auf Melanie. Der nächste hieß Ace Dark. Ich sah ihm direkt an, dass er Maik in einer gewissen Weise ähnelte. Sicherlich wäre er ein guter Torhüter. Letztendlich meldete sich auch der letzte zu Wort und sagte: "Mein Name ist Sam Flyn. Freut mich." Eine Sache, die ich ihm gleich ansah, war, dass er einen guten Schuss zu haben schien. Ich konnte es kaum erwarten, das Können der drei auf dem Fußballplatz zu testen. Nur noch eine Frage stand dem im Wege, also stand ich auf. "Eine Frage habe ich..." Ich hob den Kopf und lächelte sie an. "Spielt ihr gerne Fußball?" Wie synchron war die Antworten von allen dreien ja. "Ihr müsst euch unbedingt unser Team ansehen!", rief Silver ihnen darauf lächelnd zu. "Unser Team heißt Aura Storm und ich bin der Kapitän. Sehe ich euch heute Mittag nach der Schule auf dem Platz?", fragte ich kurz und konkret. Etwas zögernd nickten schließlich alle drei. Und tatsächlich, nach der Schule tauchten alle drei auf dem Platz auf und schlossen sich offiziell unserer Mannschaft an. Zunächst waren sie also unsere Ersatzspieler. Sam fing als erstes an zu schießen. Kaum dass Maik "Auraprotektor!" schrie, hatte er den Ball auch schon in der Hand. Seit gestern schien seine Technik sogar noch stärker geworden zu sein. Das regte mich zum Nachdenken an. Ich sollte auch eine Technik erlernen, um der Mannschaft so gut wie nur möglich zu helfen, doch wie? In Gedanken darüber ging ich etwas abseits des Fußballplatzes spazieren. Wie gestern sah ich wieder einen Schatten vorbeihuschen. Plötzlich stand ein Mädchen am Ende der Straße. Irgendwoher kannte ich sie. Dann wurde mir klar, dass es auch eine neue Schülerin war, allerdings aus der Parallelklasse. "Hallo", sagte ich zaghaft. "Hi", rief mir das Mädchen freundlich zu. "Ich bin Kiri. Freut mich dich kennenzulernen!" Ich lächelte sie nun auch an und reichte ihr die Hand. "Die Freude liegt ganz auf meiner Seite!" Dann wandte sie sich um. "Tut mir leid.. Ich muss jetzt nach Hause gehen. Wir sehen uns vielleicht die Tage!" Mit diesen Worten ging sie wieder. Ich ging wieder zurück auf den Platz und beschloss, weiterhin meine technik zu trainieren. Es stand zuletzt nur noch Maik da. "Die anderen sind schon gegangen", meinte er. Nur Silver und Jordan saßen noch am Spielfeldrand. Ohne viel Zögern ging ich zum Ball und versuchte mich erneut an meinem Schuss, was allerdings auch heute abend erfolglos blieb. Ich fragte mich woran es lag und grübelte weiterhin darüber nach, als wir nach Hause gingen. Ich hoffte nur, am nächsten Tag mehr Glück zu haben..."