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"Der Ball lag wieder hinter uns im Tor. 1-0 für Team Plasma. Die Zuschauer tobten und der Direktor sah zufrieden zu uns. "Weiter so", rief Zender hämisch lachend zu Dexter. Nun war er nicht mehr der einzige gefährliche Spieler für Maik. Noch einen kurzen Blick nach hinten warf Zender Maik zu, dann ging er wieder auf seine Position. "Davon dürfen wir uns nicht einschüchtern lassen! Das Spiel hat gerade erst begonnen!", rief ich den anderen zu. Dann machte ich den Anstoß zu Janus. Ich bemerkte, dass er bei dem Training gestern deine Dribblingsfähigketien noch mehr ausweiten konnte. Fast unaufhaltsam stürmte er auf das Tor zu und schoss darauf. Der Schuss sah ziemlich kräftig aus. Ich war beeindruckt, wie sich auch der Rest des Teams deutlich verbesserte. Dennoch war es für Skipper, diesen Schuss zu halten. "Plasmaschild!" Schon hatte er den Ball in der Hand. Wir hatten uns nicht als einzigste verbessert, das war deutlich zu erkennen. Ein schweres Spiel lag vor uns und unser Rückstand machte das ganze schwieriger. Als nächtes ging der Ball von Skipper zu Haine, welche dann nach vorne lief und Zender passte. Dieser stand allein mit Maik vor dem Tor. Den einen Fuß setzte er auf den Ball und sah Maik ruhig an, als bereite er sich darauf vor, im nächsten Moment zuzuschlagen. Maik machte sich bereit. Langsam sah ich ihm einen Schweißtropfen die Stirn runterlaufen. Der Direktor sah gespannt zu. Sicher hatte sich Zender bereits seine Sypathie gesichert. "Das schaffst du Maik!", rief ich. Im selben Moment stllte sich Karl vor Dexter und versperrte ihm so den Weg. Dexter war also gedeckt, Zender musste es alleine machen. Durch den Augenwinkel sah ich das fiese Grinsen, das in seinem Gesicht stand. "Er hat sicherlich schon einen Plan", dachte ich bei mir selber. Das war wohl auch so. "Plasmakanone!", schallte es schon aus seiner Kehle und der Ball flog gehüllt in mächtige grüne Energie aufs Tor zu. Ich konnte nur für Maik hoffen, dass er es wie das letzte Mal schafft, denn sonst würde es schlecht für uns aussehen. "Auraprotektor!" Schon kämpfte er gegen den Schuss an. "E-er hat an Kraft zugelegt...", stotterte Maik. Man konnte ihm ansehen, dass er ernsthaft kämpfen musste, trotz seiner guten Spezialtechnik. Plötzlich krachte es laut. Am Tor konnte man blaue Splitter fliegen sehen. Ich konnte es nicht fassen: Maiks unschlagbare Torhütertechnik war durchbrochen. Der Ball zappelte im Netz, 2-0 für Plasma. Die Menge schrie auf und der Direktor lächelte zufrieden. Scheinbar sah er Plasma schon als stellvertretende Mannschaft. Doch das konnte und durfte ich nicht zulassen. Ich durfte meine Mannschaft nicht enttäuschen. Der Anstoß ging diesmal zu Silver, dem zweiten Stürmer. Schnell trickste er die Gegner aus und ich hatte den Ball. Ich holte kräftig zum Schuss aus, doch trat daneben. Der Ball landete im Aus. Keuchend kniete ich mich hin und stützte mich am Boden ab. Spielte ich zu unkonzentriert? Woran lag es? Nach dem Abstoß ging der Ball wieder zu Dexter, welcher wieder zu schießen versuchte. Frank ging aber dazwischen. Mit aller Kraft blockte er den Ball ab. Ich beobachtete das Spiel eine Weile inaktiv. Dann bemerkte ich etwas. Alle Spieler der Mannschaft legten sich ins Zeug und gaben trotz dem Rückstand alles. Doch was tat ich? Ich baute nur meinen Frust ab. Als ich das erkannte, lief ich schnell auf den Strafraum zu. Inzwischen hatte Maik wieder den Ball und passte ihn mir zu. Ich nahm den Pass an und dribbelte die letzten zwei Verteidiger Plasmas aus. Schon stand ich allein vor dem Tor. "Bereit, Skipper?", rief ich. Diesmal musste es einfach klappen. Jetzt oder nie. Die gesamte Mannschaft glaubte an mich und ich glaubte auch an sie. Genau dies war der richtige Moment. Mit einem Tritt beförderte ich den Ball in die Luft und legte mir ihn so vor. "Aurasphäre!", schrie ich. In einer blauen Aura flog der Ball aufs Tor zu. Skipper schien aber unbeeindruckt. "Plasmaschild", rief er wieder. Doch erfolglos. Der Ball landete im Tor. 2-1. Wir hatten tatsächlich einen Punkt gemacht. Die Menge jubelte, genau wie der Rest des Teams. Maik zwinkerte mir von hinten zu. Jetzt konnte ich es richtig fühlen, die Mannschaft stand hinter mir. Damit konnten wir ja eigentlich nur noch gewinnen!"