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"Der nächste Tag war der Tag vor dem Spiel gegen Team Plasma. Ich und Maik standen wieder früher auf und nutzten den Morgen, um gemeinsam für das Spiel zu trainieren. Ich stand unter unheimlichem Leistungsdruck, da wir ohne eine Technik das Spiel wohl wahrscheinlich nicht schaffen würden und ich als Kapitän musste wohl eine Technik haben, mit der ich Aura Storm zum Sieg verhelfen konnte. Doch aus irgendeinem Grund hatte ich das Gefühl, dass wir die einzige Mannschaft swaren, die dafür geeignet war. Bei dem Gedanken an die ganzen Schulen, gegen die wir antreten könnten, pochte mein Herz vor Freude. Nur noch dieses eine Spiel stand zwischen uns und diesem Traum. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf schoss ich aufs Tor zu. "Auraprotektor!", rief Maik und hatte ihn wenige Sekunden später bereits in der Hand: "Inzwischen hast du den Bogen raus mit dieser Technik!", meinte ich lächelnd zu ihm und konnte dabei den leichten Hauch an Verzweiflung nicht verbergen. Mein Bruder konnte sie spüren und wuste wohl auch den Grund. "Du wirst das schon noch schaffen!", motivierte er mich. Diese Worte aus dem Mund meines Bruders hatten tatsächlich eine leicht beruhigende Wirkung. Beim nächsten Schuss leuchtete der Ball wieder blau auf. Scheinbar konnte ich meine Aura bereits in den ball übertragen, den Schuss jedoch noch nicht recht kontrollieren. Ein letzter Feinschliff fehlte noch zur Technik. Aus diesem Grund flog der Ball am Tor vorbei. "Verdammt", murmelte ich in mich hinein. Mein Frust war allerdings nur gedämpft, denn dazu war die Vorfreude auf das Training mit der Mannschaft heute mittag zu groß. Etwas später machten wir uns gemeinsam mit Silver und Janus auf den Weg zum Bus. Die Busfahrt verlief wie immer ruhig und wir kamen an der Schule an. Dort sah ich Saphira wieder. "Viel Glück morgen", meinte sie als wir sie begrüßten. "Ich werde zusehen!" Dann verschwand sie allmählich in ihren Klassenraum. "Wir sollten auch in die Klasse gehen", meinte ich. Ich war froh, dass Saphira uns anfeuern würde. Es stärkte mich zu wissen, dass unser Verein schon Fans hatte. In der anderen Klasse würden ja alle Plasma anfeuern, allerdings würden von unserem Verein auch eine Menge Fans auf der Tribüne sitzen. Nach dem Unterricht gingen wir sofort zum Platz. "Okay", rief ich zur versammelten Mannschaft. Diesmal war sogar Yukatahara dabei. Ich fuhr fort. "Morgen ist, wie ihr wisst, das alles entscheidende Spiel gegen Zender und Team Plasma. Wir werden heute ein Spezialtraining machen und morgen gebt ihr dann euer bestes, okay?" Alle stimmten zu. Anschließend führte ich das gesamte Team in den nahe gelegenen Wald, denn ich und Maik hatten etwas vorbereitet. Die anderen konnten ihren Augen kaum trauen, wir hatten in den letzten Tagen tatsächlich einen riesigen Parcours auf die Beine gestellt. Stolz nickte ich zu meinem Bruder. Ohne weitere Zeit zu verschwenden legten wir auch schon alle los. Es bestand alles aus mehreren Hindernissen, die in einer Reihe jeweils aufgestellt waren. "Dann mal los!", meinte Silver. Nach wenigen Sekunden fiel er bereits hin. "Es ist schwieriger als es aussieht", meinte er lächelnd. "Du darfst das nicht unterschätzen", meinte Maik. Einige Hindernisse waren Reifen oder aus Holz gebaute Geräte, bei denen uns unsere Adoptiveltern halfen, sie aufzubauen. Nachdem ich Silver aufhalf, versuchten es auch die anderen. Es stellte sich heraus, dass es tatsächlich nicht alles leicht war. Bei einigen Übungen musste man auch das zielgenaue Schießen üben, allerdings versuchte ich mich vorerst lieber an einer der Strecken, an der man zwischen Bäumen hindurchlaufen musste. Später ging ich dann mit Maik an eine Station, um schießen zu üben, allerdings blieb ich mit meinem Schuss nach wie vor erfolgslos. Es war trotz allem schön zu sehen, wie motiviert die anderen trainierten. Wir schienen tatsächlich eine Chance gegen Zender zu haben. Die Vorfreude auf das Spiel morgen stieg somit in uns allen. Nachdem wir noch etwas trainiert hatten, sagte ich zu allen: "Gut Leute! Das reicht für heute. Gehen wir nach Hause. Gebt morgen bei dem Spiel alles!" Die Mannschaft rief motiviert "Ja!" und wir gingen alle heimwärts. Diese Nacht konnte ich kaum schlafen, doch ich wusste nicht, lag es an der Vorfreude auf die ganzen Teams, gegen die wir spielen könnten, oder an der Angst vor einer Niederlage? ..."