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"Ein weiterer Tag brach an. Ich hatte eine starke Vermutung, dass Zender es wohl bei einem Spiel nicht belassen würde und auf eine Revanche aus wäre. Schon wieder hatte ich ein Thema, über das ich auf dem Schulweg nachgrübeln könnte... Ich entschied mich allerdings dafür, mich nicht sonderlich lange daran aufzuhalten. Maik hatte währenddessen auch schon bemerkt, dass ich in Gedanken war. Nach einer Weile sah ich ihn lächelnd an und versicherte ihm, dass alles in Ordnung sei. Nach einer Weile trafen wir Silver und Janus und gingen zu ihnen herüber. "Man, ich kann es kaum erwarten auch so eine Spezialtechnik zu lernen", meinte Silver motiviert. "Ich auch!", fügte Janus lächelnd hinzu. Für mich als Kapitän war es schön zu sehen, dass die Mannschaftsmitglieder sich Mühe gaben. Auch ich zog meine Motivation gerade daraus, dass Maik mir momentan überlegen war. Als Kapitän musste ich natürlich immer mein Bestes geben, was ich ab sofort auch tat. Mit diesem Ansporn stiegen oder vielmehr quetschten wir uns in den Schulbus und fuhren zur Schule. Dort angekommen sah man einige Schüler in Kleingruppen beisammen stehen, als ob die Gerüchte austauschten. "Irgendetwas scheint heute passiert zu sein", meinte Maik mit einem angestrengten Gesicht. Aus vielen durcheinandersprechenden Stimmen konnte ich einen bestimmten Namen heraushören. Im ersten Moment war ich mir sicher, ich musste mich verhört haben. Doch dann wollte ich nachsehen. Maik und Silver waren verwundert, als ich plötzlich losrannte. "Was ist denn jetzt los? ...", fragte Jordan verdutzt. Nicht einmal Maik konnte ihn aufklären, so schnell war ich verschwunden. Ich musste es nun wissen, ob Gerücht oder nicht. Ob sie tatsächlich wieder in der Stadt war. Derzeit ging der Rest des Teams schon in die Klassenzimmer. Ich lief den halben Schulhof entlang, bis ich etwas abseits ein Mädchen da stehen sah. Ein Mädchen, das ich tatsächlich sehr gut kannte und schon ewig nicht mehr gesehen habe. Langsam ging ich auf sie zu, als sie mich bereits bemerkte. "Simon?" Sie sah mich verwundert an. Ich nickte. Da wusste ich es. Tatsächlich handelte es sich bei diesem Mädchen um Saphira Katzuki. Ich habe sie seit einem Jahr nicht mehr gesehen, da ihre Eltern umzogen. "Doch wie kommst du wieder nach Sleepy Village?", fragte ich sie erstaunt. Zunächst war die Antwort ein längeres Schweigen. Dann sagte sie: "Meine Eltern sind nach einer Weile wieder hierher gezogen.. Es lief in der anderen Stadt nicht so gut..", meinte sie. "Ich freue mich jedenfalls dich wiederzusehen!", entgegnete ich lächelnd. "Wo ist denn Zender?", lautete ihre nächste Frage. Ich schwieg. "Was ist? Ist etwas mit ihm?", fragte sie weiter nach. Nach einer Weile gab ich Antwort. "Er dürfte im Klassenzimmer sein... Ich führe dich hin..." Auf dem Weg dorthin schwiegen wir beide. Im Klassenzimmer angekommen starrten uns erst einmal alle an. Sie konnten es kaum fassen, dass Saphira wieder in Sleepy Village war. Zender bemerkte sie mit Unwillen. Zuerst wollte Saphira ihn freundlich begrüßen, doch dieser schlug ihre Hand beiseite und verließ das Klassenzimmer, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Großes Erstaunen folgte. Anschließend begann der Unterricht. Alle waren froh, eine alte Kameradin wiederzusehen. Alle außer Zender, wie es mir schien. Selbst ich fragte mich, was in ihn gefahren ist. Nach der Schule führte ich Saphira zum Platz und sie trainierte eine Weile mit uns und ihren alten Kameraden. "Ich kann dem Team leider nicht beitreten", meinte sie, den Kopf nach unten neigend. "Meine Eltern erlauben mir es nicht mehr zu spielen..." Wir alle ließen den Kopf hängen. Außerdem war sie wohl noch immer etwas geschockt wegen Zender, da er ja früher einer ihren besten Freunde war... "Daran kann man wohl nichts machen...", meinte ich. Die Stimmung hebte sich langsam wieder, als wir über alte Zeiten sprachen. Es wurde nach einer Zeit dunkel und wir gingen nach Hause. Ich und Saphira blieben als letztes auf dem Platz übrig. "Was hatte Zender nur?", fragte sie mich. "Er ist seit wenigen Tagen so... Ich weiß es nicht", antwortete ich seufzend. Dann verabschiedeten wir uns und gingen nach Hause. Maik und die anderen waren schon vorgegangen, also ging ich allein nach Hause. "Ein freudiges Wiedersehen....", meinte ich bei mir selbst."